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Aktuelle Projekte & Best Practices aus der Praxis.

Sanierung der Procast Guss GmbH
erfolgreich abgeschlossen

Gütersloh/Hamburg, 13.03.2025

 

Unter federführender Leitung und Koordination durch Sanierungsgeschäftsführer Patrick G. Weber der die Procast Guss GmbH durch ein Eigenverwaltungsverfahren geführt hat, konnten beide Produktionsstandorte des Unternehmens gesichert werden.

 

Nachdem das Werk in Nortorf bei Kiel Anfang Februar 2025 an die neu gegründete Procast Nortorfer Gußwerk GmbH veräußert wurde, konnte auch für das Werk in Gütersloh ein strategischer Investor gefunden werden.

 

Die in Bayern ansässige FoundryAlliance, ein Verbund von 8 Gießereien, hat mit Wirkung zum 1. März sämtliche Vermögenswerte des Gießereistandortes Gütersloh übernommen und 95 Arbeitsplätze erhalten. Das Unternehmen am Standort Gütersloh wird künftig unter dem Namen Christophorus Huette GmbH firmieren. Dadurch konnten über ein Eigenverwaltungsverfahren die Sanierung und Fortführung des in Gütersloh ansässigen Unternehmens mit ehemals rd. 205 Mitarbeitenden sichergestellt werden.

 

  • insgesamt 173 Arbeitsplätze gesichert
  • beide Produktionsstätten erhalten
  • Neustart mit strategischen Investoren
  • Reorganisation interner Strukturen
  • Initiierung leistungswirtschaftlicher #Sanierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Rentabilität.

 

Patrick G. Weber: „Davon konnte aufgrund der angespannten Marktlage zu Beginn des Verfahrens nicht ausgegangen werden. Es ist ein großartiger Erfolg, der nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Eigenverwaltung, Sachwaltung und der Belegschaft an beiden Standorten möglich war.“

 

Begleitet wurde das Eigenverwaltungsverfahren durch den Sanierungsexperten Andreas Romey aus der Kanzlei ECKERT Rechtsanwälte Steuerberater Partnerschaftsgesellschaft Hamburg mbB in Hamburg. Zum Sachwalter wurde Dr. Marcel Streeck aus der Kanzlei Münzel und Böhm in Hamburg bestellt.

 

Andreas Romey: „Von Beginn an war zu erkennen, dass alle Beteiligten - und hier allen voran die Belegschaften an beiden Standorten - sich niemals haben beirren lassen! Der Erhalt beider Produktionsstätten ist ein großartiger Teamerfolg!“ 

 

Mit den Mitteln des deutschen Insolvenzrechts und einem durch INTERCON Management & Consulting erstellten Sanierungskonzept, wurden die beiden Produktionsstandorte, frei von Altlasten und mit einem auf die aktuellen Marktgegebenheiten angepassten Kostengerüst, an die Erwerber übergeben.

 

Danke an alle Beteiligten für das Vertrauen und die dynamische und zielführende Zusammenarbeit in den letzten Monaten. Insbesondere danken wir den auch Beratern und Mitgestaltern Susann Liersch und Sebastian Bernhard aus dem Hause Eckert Rechtsanwälte Hamburg PartGmbB, Kathrin Germann aus dem Hause Münzel und Böhm, Dorit Aurich und Michael Schmidt aus dem Hause Eckert Rechtsanwälte Steuerberater Partnergesellschaft mbB, Werner Warthorst und Florian Tretau aus dem Hause Deloitte. Rechtsanwalt Harald Treiber und Tom Thomsen aus dem Hause HT Hanseatische Industrie-Consult GmbH & Co. KG für die großartige Zusammenarbeit.

Fortführung beider Produktionsstandorte gesichert

OQmented GmbH I Itzehoe / Hamburg, 01.10.25

Gemeinsam stets den Durchblick behalten

Zukunft für deutsches Deep-Tech-

Unternehmen gesichert.

Mit Wirkung zum 01.10.2025 wurde die OQmented GmbH im Wege einer übertragenen Sanierung von einem Investorenkonsortium um die Gründer und Geschäftsführer Dr. Ulrich Hofmann und Thomas von Wantoch übernommen.

Die Geschäftsführung wurde im Eigenverwaltungsverfahren von Patrick G. Weber (INTERCON Management & Consulting) als CRO Financial Advisor und Rechtsanwalt Hanning Wöhren (Kanzlei Ludwig Wöhren Schewtschenko Rechtsanwälte) als Generalhandlungsbevollmächtigter begleitet.

Bereits am 17.09.2025 wurde der übertragenden Sanierung durch die Gläubigerversammlung zugestimmt. 

Der Kaufvertrag wurde am Montag, dem 29.09.2025, in der Kanzlei des Sachwalters Rechtsanwalt Andreas Romey (ECKERT Rechtsanwälte Steuerberater Partnerschaftsgesellschaft Hamburg mbB) unterzeichnet, der über die Interessen der Gläubiger gewacht hat.

Dadurch wird die zukunftsweisende Technologie der OQmented im Bereich der Augmented Reality am Standort Deutschland gehalten und kann durch ein eingespieltes Team um die beiden Gründer weiterentwickelt werden.
 

  • Zukunft für 2/3 des Teams gesichert
  • Neustart mit strategischem Investoren
  • Reorganisation interner Strukturen

 

Ein großer Dank für die gute Zusammenarbeit gilt dem gesamten Team der OQmented, sowie den weiteren Beteiligten: Claus-Henning Hübner, Susann Liersch, Harald Treiber, Sabrina Terwort-Duczek, sowie Dr. Hubertus Bartelheimer und Thomas Julius Müller von Dr. Wieselhuber & Partner GmbH

Bildungsträger startet Sanierung im Schutzschirmverfahren

BNW I Hannover / Hamburg, 07.10.25

Das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gemeinnützige GmbH (BNW) mit Hauptsitz in Hannover ist ein gemeinnütziger Bildungsträger, der 1969 gegründet wurde. 

 

Mit rund 750 Mitarbeitenden an über 40 Standorten in Niedersachsen und Bremen unterstützt das BNW Menschen beim Einstieg in Ausbildung und Beruf, bei der beruflichen Weiterbildung sowie bei der Integration in den Arbeitsmarkt. 

Das BNW hat am 6. Oktober 2025 ein Schutzschirmverfahren beantragt. 

Das vorläufige Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung wurde am 7. Oktober 2025 vom Amtsgericht Hannover angeordnet. 

Ziel ist es, die wirtschaftlichen Weichen für das BNW bei laufendem Betrieb neu zu stellen und den bereits begonnenen Modernisierungsprozess fortzuführen.

 

Patrick G. Weber, Geschäftsführender Gesellschafter der INTERCON Management & Consulting, wurde bereits im September als Sanierungsgeschäftsführer (CRO) geholt, um das BNW gemeinsam mit Andreas Krestel, bisheriger CFO des BNW, auf diesen Sanierungsschritt vorzubereiten.

Der Geschäftsbetrieb des BNW sowie alle Angebote, Maßnahmen und Projekte laufen regulär weiter. 

 

Der Antrag ist notwendig geworden, da der demografische Wandel und die stetigen technologischen Veränderungen neue Innovationen und die Erschließung neuer Geschäftsfelder erfordern. Zudem führen die politischen Rahmenbedingungen der vergangenen Jahre zu erheblichen Veränderungen und Anforderungen im Bildungssektor. 

 

Bereits seit 2023 befindet sich das Unternehmen daher in einem strategischen Prozess zur Neuausrichtung, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Das Schutzschirmverfahren stellt einen weiteren Schritt auf diesem Weg dar.

„Wir haben die vergangenen Wochen dazu genutzt, um das BNW umfassend zu analysieren: Im Ergebnis ist das Unternehmen durch den 2023 begonnenen Zukunftsprozess bereits einen großen Schritt vorangekommen. Damit die Effekte jedoch vollständig greifen können, benötigen wir nun ein gerichtliches Sanierungsverfahren, um unsere Liquidität und Ertragskraft bestmöglich und nachhaltig zu stabilisieren. Wir nehmen unsere Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden und unsere gesamtgesellschaftliche Aufgabe als Bildungswerk ernst, weswegen wir früh reagiert haben und nun von einem privilegierten Verfahren Gebrauch machen können. Klar ist: Wir bleiben ein starker Partner für die Unternehmen und Menschen in Norddeutschland.“, so Weber in einem ersten Statement.

Die Sanierung erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen der Geschäftsführung des BNW und einem Team der auf Restrukturierungen spezialisierten Kanzlei ECKERT aus Hannover rund um Markus Kohlstedt und Michael Schütte. Sie werden im Verfahren die Funktion der Generalhandlungsbevollmächtigten übernehmen.

IMMAC Holding AG startet Restrukturierung in Eigenverwaltung

IMMAC I Hamburg, 30.10.25

 

Die IMMAC Holding AG hat am 29. Oktober 2025 ein Eigenverwaltungsverfahren beantragt. 

Das vorläufige Verfahren in Eigenverwaltung wurde am 30. Oktober 2025 vom Amtsgericht Hamburg angeordnet.

Geschäftsmodell 
unter Druck

Als Spezialist für Investments in stationäre Pflegeeinrichtungen, Kliniken und Seniorenresidenzen traf auch IMMAC in den vergangenen Jahren auf multiple Veränderungen und Krisen, wie Corona Pandemie, Gesundheitskrise, Zinswende, stark steigende Inflation und steigende Baukosten, die die Rahmenbedingungen deutlich verschlechterten. Dies hatte zur Folge, dass Projekte aus der Zeit vor den Veränderungen nicht realisiert werden konnten. Aufgrund der ganzheitlichen Marktverunsicherung war ebenso die Nachfrage auf dem Kapitalanlagemarkt rückläufig.

 

Die über Jahre anhaltenden herausfordernden Marktbedingungen beeinflussten die Liquiditätslage von IMMAC nachhaltig. Die Tochtergesellschaften sowie die emittierten IMMAC Fonds sind hiervon allerdings nicht betroffen.

Fortführung bis April 2026 sichergestellt

Die Unternehmensfortführung für die nächsten vollständigen sechs Monate – also im Zeitraum Oktober 2025 bis einschließlich April 2026 – ist im jetzt begonnenen Eigenverwaltungsverfahren sichergestellt. Damit kann der Betrieb in vollem Umfang fortgeführt werden. Finanzwirtschaftlich ist die Vorlage eines Sanierungsplans vorgesehen, der gegenüber einem Liquidationsszenario eine deutlich höhere Gläubigerbefriedigung gewährleistet.

 

Der Vorstand der IMMAC Holding AG bleibt im Amt. Patrick G. Weber, Geschäftsführender Gesellschafter der INTERCON Management & Consulting, wurde Ende Oktober als zusätzlicher Sanierungsvorstand (CRO) geholt, um bereits die Vorbereitungen auf das Eigenverwaltungsverfahren zu koordinieren. Weitere Beschäftigte hat die IMMAC Holding AG nicht.

Als Generalhandlungsbevollmächtigte stehen dem Unternehmen die Sanierungsexperten Rechtsanwälte Dr. Rainer Eckert und Andreas Romey von ECKERT Rechtsanwälte zur Seite. Das Insolvenzgericht hat den erfahrenen Hamburger Rechtsanwalt Stefan Denkhaus, Partner in der multidisziplinären Kanzlei BRL, zum vorläufigen Sachwalter bestellt, um den Sanierungsprozess zu überwachen. Ziel des Verfahrens ist es, geordnet alle Sanierungswege zu prüfen. Das Eigenverwaltungsverfahren umfasst ausschließlich die IMMAC Holding, andere Gesellschaften der Gruppe sind kein Teil davon.

Gießereistandort in Kiel gerettet
Erfolgreiche Sanierung in Eigenverwaltung

Procast Handform I Kiel / Hamburg, 31.12.25

Patrick G. Weber begleitet als Sanierungsgeschäftsführer erfolgreiche Lösung für Gießerei am Standort Kiel-Friedrichsort: Fortführung des Traditionsunternehmens ist durch neuen Betreiber gesichert

Patrick G. Weber (geschäftsführender Gesellschafter, INTERCON Management & Consulting) hat die Procast Handform GmbH erfolgreich durch ein Eigenverwaltungsverfahren begleitet und eine Fortführungslösung für die in Kiel ansässige Gießerei gefunden. Mit der Unterzeichnung des Asset Purchase Agreements (APA) am 18. Dezember 2025 übernahm die Förde Guss GmbH den Geschäftsbetrieb. Der Gläubigerausschuss hat seine Zustimmung am selben Tag erteilt. Der wirtschaftliche Übergang erfolgte zum 1. Januar 2026.

 

  • Gießereistandort Kiel gesichert
  • 60 von rund 70 Arbeitsplätzen erhalten
  • Auftragsvolumen eines Großkunden sichert die Zukunft 

 

„Wir sind froh und dankbar, dass wir für die ehemalige Procast-Gießerei und ihre Mitarbeiter noch vor Weihnachten eine klare Zukunftsperspektive schaffen konnten. Dieses Ergebnis ist nach einem äußerst langwierigen und komplexen Verfahren durch konstruktive Gespräche und den lösungsorientierten Zusammenhalt aller Beteiligten ermöglicht worden“, so Patrick G. Weber, der Procast als Sanierungsgeschäftsführer (CRO) geführt hat.

 

Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Herstellung von Gusseisenbauteilen wie Motorengehäusen aus verschiedenen Werkstoffen und war aufgrund von hohen Energiekosten sowie der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in Deutschland in Liquiditätsengpässe geraten und hat daraufhin den Sanierungsweg über das sogenannte Eigenverwaltungsverfahren durchlaufen.

 

„Mit der Übernahme durch die Förde Guss GmbH bleibt das Know-how von Procast in der Region erhalten. Kooperation und Dialog haben hier die Grundlage für den Erhalt des Unternehmens und der Arbeitsplätze geschaffen. Mein besonderer Dank gilt der gesamten Belegschaft, die über den Prozess ein besonders hohes Maß an Loyalität und Einsatzbereitschaft gezeigt hat. Ebenso danke ich Thorsten Petersen (Kanzlei wwp WallnerWeiß) für die kompetente Beratung in der Eigenverwaltung, Andreas Romey (ECKERT Rechtsanwälte) für sein Engagement als Sachwalter und Stephanie Schmoliner (IG Metall Kiel-Neumünster) für die stets konstruktiven Diskussionen im Interesse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, sagt Patrick G. Weber.

© INTERCON Management & Consulting. 2026. Alle Rechte vorbehalten.

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